Freitag, 4. Juli 2014

Pilzgänge an der Wuhle - Mai 2014


Exkursionsgebiet: Wuhle

Pilzfunde:
Maipilz, Rippenstielige Lorchel, Schildrötling, Grünblättriger Schwefelkopf, Spitzmorchel, Gegürtelter Egerling, Stadtchampignon, Pfifferlinge, Gesäter Tintling, Voreilender Ackerling, Goldmistpilz, Braune Büschelraslinge, Risspilze (unbestimmt), Schwefelporling, Rosa Rettich-Helmling, Hexeneier - Stinkmorchel, Narzissengelber Wulstling, Kahler Krempling, Ockerbrauner Trichterling, Täublinge (unbestimmt).


Sonstiges:
Unbekannte bzw. noch nicht bestimmte Arten.


Hinweis: Doppelklick vergrössert Bilder


Maipilze gab es ja schon reichlich im April vor ihrer eigentlichen Wachstumszeit. Einige verwertbare Exemplare fand ich noch Anfang Mai.
Foto: Maipilz, Mairitterling, Georgsritterling (CALOCYBE GAMBOSA) (Essbar)


Der Erstfund der Rippenstieligen Lorchel war ein Höhepunkt für mich. Er gilt als ungeniessbar, in Italien allerdings als Essbar.
Foto: Rippenstielige Lorchel (HELVELLA SOLITARIA) (Ungeniessbar)


Schildrötlinge findet man in der Nähe von Rosengewächsen. Ich fand sie unter Weissdorn.
Foto: Schildrötlinge (ENTOLOMA CLYPEATUM) (Essbar)


Grünblättrige Schwefelköpfe waren des öfteren anzutreffen.
Foto: Grünblättriger Schwefelkopf (HYPHOLOMA FASCICULARE) (Giftig)


Der Gemeine Erdritterling gilt mittlerweile als Tödlich Giftig. Es wurden in ihm die selben Giftstoffe wie beim Grünling entdeckt. Diese können zu einer Muskelzersetzung (RHABDOMYOLYSE) führen.
Foto: Gemeiner Erdritterling (TRICHOLOMA TERREUM) (Tödlich Giftig)


Ich hatte schon nicht mehr mit Spitzmorcheln gerechnet, aber Trotz der Trockenheit schafften es doch noch Einige ans Tageslicht. Beim Auffinden von Morcheln muss man sehr Aufmerksam sein, um sie zu sehen. Sie tarnen sich hervorragend, wie man an den folgenden Bildern ersehen kann.
Foto: Spitzmorchel (MORCHELLA ELATA) (Essbar, roh Giftig)

Collage: Spitzmorchel (MORCHELLA ELATA) (Essbar, roh Giftig)


Spitzmorcheln und Maipilze zusammen als Pilzgericht schmecken mir hervorragend.
Foto: Spitzmorcheln und Maipilze.


Aus der Abteilung Champignon's bzw. Egerlinge fand ich den Gegürtelten Egerling und den Stadtegerling. Der Gegürtelte gilt als nicht sehr häufig vorkommende Art. Wieder einmal ein schönes Erfolgserlebnis an der Wuhle. Der Stadt-Egerling kommt recht häufig an der Wuhle vor.
Foto: Gegürtelter Egerling (AGARICUS SUBPORONATUS) (Essbar)

Foto: Stadt-Egerling (AGARICUS BITORQUIS) (Essbar)

Beide Arten Egerlinge mit Pfefferminze von der Wuhle im Korb.
Foto: Egerlinge und Pfefferminze


Anfang Mai schaute ich einmal bei meiner Pfifferlingsstelle vorbei, kleine Gelbe waren schon zu erkennen. In der letzten Maiwoche waren sie gross genug. Das Ergebnis sieht man weiter unten.
 Foto: Pfifferling (CHANTHARELLUS CIBARIUS) (Essbar)

Die ersten Pfifferlinge findet man auch schon einmal im Mai unter Eichen- oder Buchenlaub.
Foto: Pfifferling

Ein sehr gutes Sammelergebnis
 Foto: Pfifferlinge
 


Foto: Gesäte Tintlinge (COPRINUS DISSEMINATUS) (Giftig .. nur in Verbindung mit Alkohol)


Foto: Voreilender Ackerling (AGROCYBE PRAECOX) (Essbar)


Foto: Goldmistpilz (BOLBITIUS VITELLINUS) (Ungeniessbar)


Foto: Braune Büschelraslinge (LYOPHYLLUM DECASTES) (Essbar)

 
Foto: Schwefelporling (LAETIPORUS SULPHUREUS) (jung Essbar)


Foto: Rosa Rettichhelmling (MYCENA ROSEA) (leicht Giftig)


Foto: Hexenei - Stinkmorchel (PHALLUS IMPUDICUS) Junge Hexeneier sind Essbar


Foto: Narzissengelber Wulstling (AMANITA GEMMATA) (Giftig)



Fotos (2): Kahler Krempling (PAXILLUS INVOLUTUS) (Giftig)


Collage: Ockerbrauner Trichterling (CLITOCYBE GIBBA) (Essbar)


Rubrik unbekannte, bzw. noch nicht bestimmte Pilze

 Foto: Tintling (Art nicht bestimmt)


 Foto: Täubling (evtl. Frauentäubling)


Foto: Täubling (Art unbestimmt)


Foto - Annahme: Risspilz (unbestimmt)

Foto - Annahme: Ziegelroter Risspilz





Ein schöner Ausblick, und gut is.

Foto: Hauhechelbläueling

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Die optischen bzw. makroskopischen Merkmale lassen oftmals keine sichere Bestimmung zu. Viele Pilze sehen sich so ähnlich, das nur eine mikroskopische Untersuchung eine sichere Bestimmung gewährleistet.

Hinweis: Pilze nur bei 100% iger Sicherheit sammeln und verzehren. Bitte keine Pilze anhand meiner Bilder und Bestimmungen sammeln und/oder verzehren. Freigabe zum Verzehr nur beim Pilzberater und/oder Pilzsachverständigen vor Ort.

Weitere Berichte und Funde gibt es auf Passion Pilze sammeln im Pilzticker Berlin.

Vielleicht habt Ihr ja auch mal Lust mein Internet Pilz Album anzusehen.

Über Kommentare würde ich mich freuen.

Gruss von der Wuhle
Heinz Karp
Wuhlepilzeundco

Samstag, 7. Juni 2014

Pilzgänge an der Wuhle - April 2014 II

Exkursionsgebiet: Wuhle

Pilzfunde, chronologisch nach Funddatum gelistet: Maipilz, Samtfussrübling, Schuppiger Stielporling, Käppchenmorcheln, Korb mit Maipilzen und Käppchenmorcheln, Hochgerippte Lorchel, Maipilze unter Schlehe im Ring, Korb mit Maipilzen und Hochgerippter Lorchel, Braune Büschelraslinge, Schwefelporling, Korb mit Maipilzen - Schwefelporlingen und Kräutern, Sklerotienporling, Fichtenzapfenrübling, Frühjahrs- Giftlorchel, Violetter Rötelritterling, Schuppiger Stielporling, Ahorn Holzkeule, Schildrötling, Voreilender Ackerling.

Sonstiges:

Unbekannte, bzw. noch nicht bestimmte Arten.

Hinweis: Doppelklick vergrössert Bilder.


Foto: Maipilz (CALOCYBE GAMBOSA), Essbar



Foto: Samtfussrübling  (FLAMMULINA VELUTIPES), Essbar


Foto: Schuppiger Stielporling (Polyporus squamosus), jung essbar.




Fotos(3)Käppchen-, Glocken- oder Halbfreie Morchel (Morchella semilibera, synonym Morchella gigas) ist eine Schlauchpilzart aus der Gattung der Morcheln (Morchella). Essbar, schmeckt lecker.


Foto: Käppchenmorcheln und Maipilze. Beides Speisepilze.



Fotos(2): Hochgerippte Lorchel (Helvella acetabulum), Speisefähig - doch leider etwas zäh.



Fotos(2): Maipilze


Foto: So macht es richtig Spass, Korb voller Maipilze und Hochgerippter Lorcheln.



Fotos(2): Brauner Büschelrasling (LYOPHYLLUM DECASTES (SYN. LYOPHYLLUM AGGREGATUM)), Essbar.




Fotos(3): Schwefelporling (Laetiporus sulphureus). Junge, saftige Exemplare sind essbar.


Foto: Maipilze, Schwefelporling und Kräuter.


Foto: Sklerotien-Stielporling oder kurz Sklerotien-Porling (Polyporus tuberaster, Syn. P. lentus, P. forquignoni) ist eine essbare Pilzart aus der Familie der Stielporlingsverwandten (Polyporaceae). Er sieht wie eine zentral gestielte Miniaturausgabe des Schuppigen Stielporlings (P. squamosus) aus, riecht aber nicht nach Mehl bzw. Salatgurke und hat keine schwarze Stielbasis.


Foto: Der Fichten-Zapfenrübling oder Fichtenzapfen-Nagelschwamm (Strobilurus esculentus) ist eine Pilzart aus der Gattung der Zapfenrüblinge (Strobilurus). Seine Fruchtkörper wachsen von Oktober bis Mai auf herabgefallenen, gerne im Boden eingesenkten oder unterirdischen Fichtenzapfen. Wie man hier sehr schön sehen kann.


Foto: Frühjahrs-Giftlorchel (Gyromitra esculenta, syn. Helvella esculenta), kurz auch Frühjahrslorchel, Frühlorchel oder einfach Giftlorchel genannt, ist eine Pilzart aus der Familie der Lorchelverwandten. Sie ist in Europa und Nordamerika verbreitet. Allgemeine Kennzeichen sind der hirnartig gewundene Hut, der neben braunen auch rötliche Töne aufweist, dessen mit dem Stiel verwachsener Rand und der relativ schmale Stiel. Der Pilz ist stark giftig, wird aber in verschiedenen Regionen nach entsprechender Zubereitung als Speisepilz verwendet. Vergiftungen sind allerdings auch dann nicht auszuschließen.


Foto: Der Violette Rötelritterling (Lepista nuda) ist ein Ständerpilz aus der Familie der Ritterlingsverwandten. Früher wurde er zu den Ritterlingen (Tricholoma) gezählt. In Europa ist die Art häufig anzutreffen.


Foto: Schuppiger Stielporling.



Foto und Scan: Die Langstielige Ahorn-Holzkeule (Xylaria longipes) ist ein Schlauchpilz aus der Gattung der Holzkeulen (Xylaria).


Foto: Schild-Rötling oder Festfleischige Frühlings-Rötling (Entoloma clypeatum) ist eine Pilzart aus der Familie der Rötlingsverwandten (Entolomataceae). Er zählt zur Gruppe der „Frühlingsrötlinge“ (Sektion Nolanidea) in der Untergattung Entoloma. Der Blätterpilz lebt mit Bäumen und Sträuchern aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) zusammen, darunter beispielsweise Schlehe, Weißdorn und Kirsche. Die Pilzfäden dringen jedoch anders als bei anderen Ektomykorrhizapilzen in die Zellen der Feinwurzeln ein und zerstören diese weitgehend. Manche Autoren halten die Fruchtkörper für essbar, andere dagegen als giftverdächtig.


Foto: Der Frühe Ackerling (Agrocybe praecox) ist ein essbarer Pilz aus der Familie der Träuschlingsverwandten (Strophariaceae). Er wird auch Voreilende Ackerling oder Frühlings-Ackerling genannt.



Rubrik unbekannte und/oder noch zu bestimmende Pilze:


Foto:


Foto:


Foto:


Foto: Wuhle Auwiese. SchönerAusblick, und gut is.


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Die optischen bzw. makroskopischen Merkmale lassen oftmals keine sichere Bestimmung zu. Viele Pilze sehen sich so ähnlich, das nur eine mikroskopische Untersuchung eine sichere Bestimmung gewährleistet.

Hinweis: Pilze nur bei 100% iger Sicherheit sammeln und verzehren. Bitte keine Pilze anhand meiner Bilder und Bestimmungen sammeln und/oder verzehren, keine Verzehrfreigabe anhand meiner Bilder und Bestimmungen. Freigabe zum Verzehr nur beim Pilzberater und/oder Pilzsachverständigen vor Ort.

Weitere Berichte und Funde gibt es auf Passion Pilze sammeln im Pilzticker Berlin.

Vielleicht habt Ihr ja auch mal Lust mein Internet Pilz Album anzusehen.

Über Kommentare würde ich mich freuen.

Gruss von der Wuhle
Heinz Karp
Wuhlepilzeundco